Grinder reinigen — Schritt für Schritt
Ein verklebter Grinder mahlt ungleichmäßig, das Gewinde hakt und der Deckel lässt sich kaum noch drehen. Die gute Nachricht: Zum Reinigen brauchst du nichts außer einer Bürste, hochprozentigem Alkohol und etwas Zeit.
Diese Anleitung funktioniert für 2-, 3- und 4-teilige Grinder aus Aluminium und Metall. Für Holzmühlen gilt ein Sonderfall, den wir am Ende erklären.
Was du brauchst
Alles davon hast du wahrscheinlich schon zuhause:
- Isopropanol 99 % oder hochprozentiger Alkohol
- Eine weiche Zahnbürste oder Grinder-Bürste
- Ein kleines Gefäß, in das der Grinder zerlegt passt
- Küchenpapier und heißes Wasser zum Nachspülen
Wie oft ist sinnvoll?
Trockenreinigung mit der Bürste nach jeder zweiten bis dritten Nutzung, eine gründliche Reinigung mit Alkohol etwa einmal im Monat. Wer täglich mahlt, sollte das Sieb häufiger abklopfen — dort setzt sich zuerst etwas fest.
Holzgrinder: kein Alkoholbad
Holz saugt Flüssigkeit auf, quillt und verliert den Sitz. Holzmühlen deshalb nur ausbürsten und höchstens mit einem leicht angefeuchteten Tuch auswischen. Die Metallzähne selbst kannst du vorsichtig mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen säubern.
Was du vermeiden solltest
Keine Spülmaschine — die Hitze greift Eloxierung und Magnete an. Keine spitzen Metallwerkzeuge, sie verkratzen die Zähne und hinterlassen Grate. Und nie zusammenbauen, solange noch Restfeuchtigkeit im Gewinde ist.
Häufige Fragen
- Kann ich Spülmittel benutzen?
- Nur ergänzend zum Abspülen. Harze lösen sich in Wasser kaum — dafür braucht es Alkohol.
- Warum dreht mein Grinder nach der Reinigung schwer?
- Meist ist noch Restfeuchtigkeit im Gewinde oder es liegt ein Krümel unter dem Magnetring. Trocknen und Gewinde nachbürsten.
