Bong reinigen: Hausmittel und richtige Reihenfolge
Altes Bongwasser ist der Hauptgrund für schlechten Geschmack — und für den Geruch, der im ganzen Zimmer hängt. Wer nach jeder Session das Wasser wechselt und einmal pro Woche gründlich reinigt, hat praktisch nie ein Problem.
Die klassische Methode ist Isopropanol mit grobem Salz: der Alkohol löst Harze, das Salz wirkt als Schleifmittel an Stellen, an die keine Bürste kommt.
Die schnelle Wochenroutine
Wasser ausleeren, etwa 50 ml Isopropanol und zwei Esslöffel grobes Salz einfüllen, alle Öffnungen mit der Hand oder Verschlusskappen abdichten, 1–2 Minuten kräftig schütteln, 15 Minuten einwirken lassen, mit heißem Wasser ausspülen.
Hausmittel-Alternativen
Wenn kein Isopropanol da ist, funktionieren diese Varianten — langsamer, aber wirksam:
- Essigessenz plus grobes Salz — gut gegen Kalk, danach sehr gründlich spülen
- Backpulver und heißes Wasser als Einweichbad über Nacht
- Gebissreinigertabletten für Glasflächen ohne Schliff
Kopf, Chillum und Dichtungen
Kleinteile getrennt einlegen, sonst schlagen sie im Glaskörper an und können Risse verursachen. Gummidichtungen nie lange in Alkohol lassen — sie werden porös und undicht.
Acrylbongs richtig behandeln
Acryl verträgt keinen hochprozentigen Alkohol: die Oberfläche wird milchig und rissig. Hier stattdessen warmes Wasser mit Spülmittel und eine weiche Bürste verwenden.
Häufige Fragen
- Wie oft muss ich das Wasser wechseln?
- Idealerweise nach jeder Session. Steht das Wasser länger, entsteht Biofilm — das ist der eigentliche Geruchsverursacher.
- Kann ich kochendes Wasser nehmen?
- Bei Borosilikat ja, aber langsam erwärmen. Bei Acryl und geklebten Teilen auf keinen Fall.
